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03. September 2017 – Kursbericht von Ernst B. Darnuzer

Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns kurz vor zehn Uhr vor der Badi Seerose in Meisterschwanden. Trotz angenehmer Wassertemperatur im See von 22 Grad betrug die Luft kühle 12 Grad. Also erhielten wir alle einen Shorty und kleideten uns in diesen
Neopren-Anzug ein. Damit konnten wir uns auch nach einem eventuellen «Taucher» warmhalten.

 

Als Organisator durfte ich die Gruppe im Namen der Volkshochschule Oberes Freiamt begrüssen und die Instruktoren Sandra und José vorstellen. Zuerst eine theoretische Einführung ins Stand-up-Paddeling: Gesetzliche Vorschriften, Rahmenbedingungen sowie viele Sicherheitstipps – keine trockene Theorie, sondern lebhafter und wichtiger Dialog mit uns.  Nun ging es rasch zum Wesentlichen: dem Paddeln. Diese Trend-Sportart soll ja vor allem auch Spass machen. Sie ist sehr einfach und rasch zu erlernen. Uns wurden die zwei «Brettarten» vorgestellt, feste und aufblasbare. Von der Letzteren zeigte uns José ein aufgeschnittenes Brett und erklärte das Innenleben. Vor- und Nachteile beider Arten wurden ebenso erläutert wie die richtige Handhabung der Paddel. Ein erstes AHA-Erlebnis – Paddelbauch und Knauf nach vorne (Ist das nicht verkehrt? Nöö, damit erhalten wir eine längere Tauchphase des Paddels).

Zügig gingen wir ins Wasser – die Vorfreude war gross. Wir stiegen auf unsere Bretter, fuhren kniend gemäss Anweisung einige Meter vom Ufer weg und versuchten dann aufzustehen. «Wir schaffen das» – tatsächlich auf Anhieb. Sehr schnell wurden wir sicherer und fuhren zügig seeabwärts. Wo nötig erhielten wir Tipps. Die Zeit verflog in Windeseile.
Auf dem Rückweg wartete noch ein besonderer Höhepunkt auf uns: Die Rettungsübung und das Aufsteigen auf das eigene Brett aus dem Wasser. Ins Wasser springen? Wir zögerten kurz – und sprangen dann mutig. Sandra und José erklärten, wie eine andere, möglicherweise bewusstlose, Person auf einfache und effiziente Art auf das Brett gezogen werden kann. Mit viel Gaudi übten wir diese wichtige Technik. Bald standen wir wieder sicher auf unseren Sportgeräten und es ging zurück zum Ausgangspunkt. Viele interessante Gespräche beendeten diese erste, erlebnisreiche und naturverbundene Erfahrung mit dem Stand-up-Paddeling.