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Saftige Lügen – Vortrag vom 26. Oktober 2017

«Geben Sie Ihren Kindern als Znüni Salami oder Landjäger mit statt Äpfel oder eine Banane.» Mit diesem Rat hatte Dr. Hansruedi Fischer, Arzt und Homöopath aus Aeugst die Lacher auf seiner Seite. Als er dann noch sein Mittagessen vom gleichen Tag beschrieb mit Bratkartoffeln und zwei Servelats dachten manche, er wolle sie veräppeln. Aber das war nicht der Fall.

Sein Konzept in groben Zügen heisst: Kein Morgenessen, dafür das Abendessen als Hauptmahlzeit, wenn Brot einige Tage altes Brot, insgesamt weniger Kohlenhydrate, insbesondere weniger Früchte, schon gar keine Fruchtsäfte, weil sich all diese Kohlenhydrate in Zucker umwandeln und dann in Fett, weisses Bauchfett, die unerwünschte ‚Hormonfabrik‘, die sich als ‚Pirelli‘ um unseren Bauch festsetzt und das für zahlreiche Zivilisationskrankheiten verantwortlich ist.
Deshalb plädiert er für eine Ernährung etwa gleichviel Eiweiss, weniger Kohlenhydraten und etwas mehr Fett, zu denen auch Butter und Rahm gehören und wenn sie morgens tatsächlich etwas benötigen, lieber ein Ei oder ein Joghurt nature als ein Brötchen.
Und ja, «dänn händ Sie halt emal echli Hunger» – dies der Rat an eine Frau, die fragte, was sie essen soll, wenn sie Hunger habe.

Fischers Ernährungskonzept stellt vieles auf den Kopf. Die vielen Fragen der 70 Zuhörer zeigten aber, wie aktuell das Thema ist und viele nach einem gangbaren Weg zur Gewichts- und Medikamentenreduktion wegen ihrer Zivilisationskrankheiten, von Diabetes bis Reflux, suchen. Mehr dazu in Fischers Buch «Saftige Lügen» (ISBN 978-3-033-05463-9).